Auszubildende im Interview

5 Fragen an ...

Corinna Wächter

(Auszubildende zur Industriekauffrau, 2. Lehrjahr)

Warum hast du dich für die Ausbildung zur Industriekauffrau  entschieden?

Ich habe vorher eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin in Vollzeitschule gemacht. Im kaufmännischen Bereich wollte ich gerne bleiben und habe mich daher informiert, welche Möglichkeiten es gibt. Der Beruf Industriekauffrau wurde schon an meiner alten Schule vorgestellt und auf der Jobmesse in Osnabrück habe ich mich dann an mehreren Ständen weiter darüber informiert. Für diese Ausbildung habe ich mich letzendlich entschieden, weil der Beruf sehr vielseitig ist und man viele verschiedene Bereiche kennenlernt. So habe ich hoffentlich nach meiner Ausbildung eine Vorstellung darüber, welche Aufgaben mir Spaß machen und in welchen Bereichen ich mich wohl fühle.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Erwartungen sind immer schwer in Worte zu fassen… Ich habe mir damals extra eine Ausbildungstelle außerhalb meines Wohnortes gesucht und bin hierher gezogen. Da war es für mich umso wichtiger, dass ich mich im Unternehmen wohlfühle. Bei Stockmeyer habe ich echt nette Kollegen und jeden Tag habe ich Lust zur Arbeit zu gehen. Die Aufgaben machen mir viel Spaß und ich mache zum Glück nicht immer das Gleiche. So “Klischee-Azubi-Aufgaben“ wie z.B. Kaffee kochen, kopieren und ablegen machen hier nicht nur die Azubis. Wer Kaffee haben will – kocht Kaffee, wer was kopiert haben möchte – geht kopieren. Die Mitarbeiter bei Stockmeyer geben sich Mühe den Auszubildenden ordentliche Aufgaben zu geben, sodass sie auch wirklich lernen, was in der jeweiligen Abteilung für Aufgaben anfallen. Das ist bei mir bislang sehr gut gelungen. Also, wie gesagt, Erwartungen sind immer schwer zu formulieren, aber so in etwa habe ich mir die Ausbildung hier vorgestellt und ich bin super zufrieden.

Welche Abteilungen hast du bisher kennen gelernt und was hat dir besonders gut gefallen?

Die besten Abteilungen bislang waren die „Externe Logistik“, das „Produktentwicklungszentrum“ und die „Personalabteilung“. Das sind bisher die Abteilungen, in denen ich die abwechslungsreichsten Aufgaben hatte, viel beschäftigt war und nette Kollegen hatte.
In der „Externen Logistik“ musste ich viel mit Speditionen telefonieren und dafür sorgen, dass die Ware pünktlich beim Kunden ankommt. Für mich war das schon ungewohnt, aber ziemlich cool an einem eigenen Schreibtisch zu sitzen, mit eigenem Telefon, welches ständig klingelt und man ganz viele Informationen von ganz vielen Leuten bekommt, die man alle auseinander halten und dann weiter bearbeiten muss. Und natürlich nebenbei noch die Dinge händeln, die zum normalen Tagesgeschäft gehören. Das war meine erste Abteilung und hat mich direkt mitten ins Arbeitsleben geworfen. Aber wenn einem die Arbeit Spaß macht, sind so ungewohnte 8-Stunden-Tage gar nicht schlimm.

Was macht Stockmeyer zu einem guten Ausbildungsbetrieb?

Stockmeyer ist für mich erstmal ein sehr guter Ausbildungsbetrieb, weil man hier super betreut wird. Sobald man Fragen hat, kann man sich immer an die Führungskraft wenden oder auch an unsere Ausbildungsleiterin. Egal wo man fragt, man bekommt immer eine nette und brauchbare Antwort.
Außerdem sieht man bei Stockmeyer die verschiedenen Bereiche eines Unternehmens, weil man durch viele unterschiedliche Abteilungen geht. Auch versuchen sie dich in der Schule so weit es geht zu unterstützen. Man hat nie das Gefühl, unter Druck gesetzt zu werden. Hier herrscht ein tolles Arbeitsklima.

Was würdest du einem neuen Azubi mit auf den Weg geben?

Man sollte auf jeden Fall immer offen für alles und neue Dinge sein. Klar machen die einen Dinge manchmal mehr Spaß und andere wiederum weniger, aber man sollte auf jeden Fall immer sein Bestes geben, um keinen schlechten Eindruck zu hinterlassen. Was ich immer wieder merke, ganz egal wo und in welcher Abteilung ich gerade bin: Wenn man nett zu allen ist, helfen dir auch alle. Und wenn man Fehler macht, ist das auch nicht schlimm. So etwas passiert und davon darf man sich einfach nicht runterziehen lassen. Manchmal muss man auch die Zähne zusammenbeißen, wenn man eine langweilige Aufgabe bekommt, aber das wird auch alles wieder besser! Ich habe es bislang noch in keinster Weise bereut, bei Stockmeyer meine Ausbildung zur Industriekauffrau zu machen und denke, dass sich das auch nicht ändern wird.